Die Badesaison steht bevor. Ganz gleich, ob man das Schwimmbad oder den Natursee vorzieht, Augenärzte raten zu einer gut sitzenden Schwimmbrille. Denn sie verschafft nicht nur Durchblick, sie schützt das Auge auch. Rote, schmerzende und tränende Augen nach dem Badevergnügen machen den Erholungseffekt schnell zunichte. Gechlortes Wasser im Schwimmbad, aber auch Keime im Wasser können das Auge reizen und eine Bindehautentzündung hervorrufen. Bakterien oder Einzeller wie Chlamydien gehören zu den Keimen, die eine „Schwimmbad-Konjunktivitis“ verursachen können, erläutert Prof. Dr. med. Wolfgang Behrens-Baumann vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. Selten können auch Parasiten wie Akanthamöben zu einer üblen Hornhautentzündung führen. „Eine solche Amöbenkeratitis ist in der Regel sehr schmerzhaft und erfordert eine langwierige Behandlung“, ergänzt Prof. Behrens-Baumann.
Werden nach dem Schwimmen die Augen rot und brennen, sollte man spätestens am nächsten Tag zum Augenarzt gehen. Er kann bei einer Augenuntersuchung die Ursache feststellen und rasch mit der notwendigen Behandlung beginnen, zum Beispiel im Falle einer bakteriellen Infektion mit antibiotischen Augentropfen. In den meisten Fällen klingen die Beschwerden dann innerhalb weniger Tage ab.
Am besten ist es jedoch, die Augen mit einer dicht sitzenden Schwimmbrille zu schützen. Sie hält das Chlorwasser im Schwimmbad ebenso zuverlässig vom Auge fern wie die Verschmutzungen im Wasser von Badeseen. Besonders wichtig ist diese Vorsichtsmaßnahme für Menschen, die Kontaktlinsen tragen. Denn sie sind häufiger von Infektionen betroffen, weil sich die Keime auch auf den Kontaktlinsen ansiedeln können. Doch wenn die Schwimmbrille gut sitzt, kann man darunter auch die Kontaktlinsen tragen. Der dringende Rat der Augenärzte, Kontaktlinsen immer sorgfältig zu reinigen, gilt selbstverständlich auch nach dem Schwimmbadbesuch.
]]>Auf dem 24. Kongress der Deutschen Augenchirurgen (DOC), der vom 19. bis 22. Mai in Nürnberg stattfindet, gibt es dazu die neuesten Zahlen. Sie klingen besorgniserregend. Demnach sind allein in Deutschland fünf Millionen Menschen durch den Grünen Star gefährdet. Eine Million Deutsche leiden bereits unter einer behandlungsbedürftigen Erhöhung des Augeninnendrucks. Und bei einer halben Million Deutschen hat das Glaukom den Sehnerv bereits geschädigt. Die Zahl der dadurch erblindeten Menschen liegt bei mehreren Zehntausend.
„Das Gefährliche am Grünen Star ist, dass dieser nur bei etwa jedem zweiten Patienten rechtzeitig erkannt wird“, warnt Augenarzt und Kongresspräsident Dr. Armin Scharrer (Fürth). „Dabei ist die Erkrankung durch eine einfache Untersuchung leicht festzustellen und gut zu behandeln.“
In erster Linie verschreiben die Augenärzte Tropfen, die den erhöhten Druck im Auge senken und den Sehnerv so entlasten sollen.
„Doch bei etwa zehn bis zwanzig Prozent der Glaukompatienten reicht diese medikamentöse Therapie entweder nicht aus oder die Tropfen werden schlecht vertragen“, so Dr. Scharrer. „In diesen Fällen kann eine Lasertherapie helfen, die dank moderner Geräte und Techniken heute ambulant, schmerzfrei und besonders schonend möglich ist.“
Die Behandlung mit dem sogenannten SLT-Laser dauert nur zwei Minuten. SLT steht dabei für „Selektive Laser Trabekuloplastik“.
Mit einem Neodym-YAG-Laser lockert der Augenarzt durch etwa 50 extrem kurze Laserimpulse von nur drei milliardstel Sekunden Dauer das siebartige Trabekelmaschenwerk auf, das die Pupille wie ein Ring umgibt. Durch dieses aufgelockerte Gewebe kann das im Auge gebildete Kammerwasser wieder besser abfließen und der Druck im Auge lässt nach.
Dr. Scharrer: „Die SLT-Technik mit dem Neodym-YAG-Laser hat sich sehr gut bewährt, weil sie im Gegensatz zu anderen Laserverfahren im Gewebe keine Hitze erzeugt, keine Zellen zerstört, das Auge nicht reizt und mehrmals wiederholt werden kann.“
Da der Grüne Star hauptsächlich bei Patienten über 40 Jahren auftritt, rät Dr. Scharrer, ab diesem Alter den Augeninnendruck und den Sehnerv alle zwei Jahre vom Augenarzt im Rahmen einer Früherkennung untersuchen zu lassen.
]]>Themen des diesjährigen Kongresses in Nürnberg sind unter anderem aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten in der Behandlung von Fehlsichtigkeiten, Alterssichtigkeit, Glaucom, Maculadegeneration und anderen Augenkrankheiten. Auch Schönheitskorrekturen werden diskutiert. Mir ist der Austausch mit den besten Augenärzten weltweit und die konsequente Fortbildung extrem wichtig, nur so kann man Patienten die bestmögliche Behandlung garantieren. Die wichtigsten Erkenntnisse vom Kongress werde ich an dieser Stelle publizieren.
Unsere Praxis ist bis zum 21. Mai geschlossen. Sollten Sie einen Termin vereinbaren wollen, dann schreiben Sie uns doch bitte einfach eine kurze Mail an office@augenarzt-sbg.com oder schicken Sie eine SMS an +43 664 3376181 mit Ihrem Terminwunsch, wir rufen Sie verlässlich zurück!
]]>Muskeln und Gelenke werden stark beansprucht. Aber die Augen? Gerade bei Kontaktlinsenträgern ist beim Ausdauersport die Hornhaut besonders gefährdet. In der Tat reagiert unsere Hornhaut besonders stark auf Sauerstoffmangel und Sauerstoffschuld, die bekanntlich zu einer anaeoroben Stoffwechselsituation mit Milchsäureanreicherung und Übersäuerung führen. Sie quillt auf, das Sehen wird trübe! Der Grund: unsere klare Hornhaut hat keine Blutgefäße, sie wird nur durch den Sauerstoff aus Luft, Tränenflüssigkeit und Kammerwasser im Auge versorgt und durch eine immerwährende Pumpe klar gehalten. Wenn Kontaktlinsenträger nach einer starken Anstrengung verschwommen sehen, kann das daran liegen, daß die Kontaktlinsen zu wenig Sauerstoff aus Tränenflüssigkeit und Luft an das Auge lassen. Sinkt dann auch noch während der Anstrengung der Sauerstoffgehalt im Auge, kann die Hornhautpumpe nicht mehr für den klaren Durchblick sorgen, die Hornhaut quillt auf! Gefährdet sind besonders Sportler, die Kontaktlinsen der älteren Generationen tragen, gerade sie sollten besonders hochwertige Silikonlinsen verwenden! Auch ein schlechter Sitz der Linsen oder Veränderungen der Tränenflüssigkeit gefährden die empfindliche Hornhaut. Immer wieder muß dann auf das Tragen der Linsen teilweise oder ganz verzichtet werden. Abhilfe schafft eine gute Sportbrille oder eine Laserkorrektur der Fehlsichtigkeit.
]]>Richtig ist Antwort 1.!
Hyaluronsäure wird bei Augenoperationen im Auge selbst bereits seit Anfang der 80er Jahre angewendet. Ebenso lange wird Botulinumtoxin zur Behandlung von Lidkrämpfen und bestimmten Schielformen eingesetzt. Mit beiden Stoffen, so unterschiedlich sie sind, habe ich seit meiner Ausbildungszeit als Augenärztin langjährige Erfahrungen zu ihrer Anwendung, Verträglichkeit und Wirksamkeit!
Hyaluronsäure wird als körpereigenen Substanz als “Gelenkschmiere” zum Schutz des Knorpels in den Gelenken gebildet, und wird analog dazu bei Augenoperationen als eine Art Kissen zum Schutz der empfindlichen inneren Gewebeschichten angewendet. Ihre Festigkeit und ihre Fähigkeit, Wasser zu binden machen sie zu einem guten Mittel um eingefallene Gesichtspartien voller und jünger erscheinen lassen und Falten und Fältchen zum Verschwinden zu bringen. Diese Eigenschaften wurden im Laufe der letzten Jahre für den Einsatz in der Schönheitsmedizin immer mehr verfeinert!
Botulinumtoxin (nicht ganz korrekt als “Botox” bezeichnet), ist im Gegensatz dazu ein von Bakterien als sogenanntes Neurotoxin gebildeter Stoff, der in der kosmetischen Medizin lediglich zur Entspannung von Muskeln und Muskelgruppen und damit zum Verschwinden von Falten im Gesicht verwendet wird, und das in Konzentrationen, die für den menschlichen Körper unschädlich sind. Ein typisches Beispiel für eine effektive Anwendung ist die Zornesfalte, die manchmal schon bei jungen Menschen das Aussehen prägt und sich im Laufe der Jahre immer tiefer eingräbt.
Ein natürliches Aussehen (auch die beste Freundin sollte nur merken, daß man besonders entspannt aussieht :-)) ist unabdingbar und mein erklärtes Ziel bei einer Behandlung. Lassen Sie sich einfach beraten. Auch kleine Korrekturen wie z.b nur eine Entspannung der Zornesfalte haben bereits viel Effekt! (Nicht verwendet werden beide Substanzen natürlich bei Überempfindlichkeiten und Allergien gegen die Inhaltsstoffe!)
]]>In der Stadt sind die Pollen meist abends intensiv verbreitet, am Land eher morgens. Also zu diesen Zeiten besser nicht lüften und nach Möglichkeit nur wenig im Freien aufhalten.
Haare und Kleider sind Pollen-Magneten. Also vor dem Schlafen gehen Haare waschen und getragene Kleider nicht im Schlafzimmer aufbewahren.
Und natürlich: Lassen Sie sich vom Arzt Ihres Vertrauens beraten!
Hier der Link zum Artikel:
http://derstandard.at/1297819449127/Rekordjahr-Experten-warnen-vor-Pollensaison-2011
Nachtrag: Auch die Salzburger Nachrichten berichten.
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